Herr Sourdillon, ein Lehrer am Gymnasium Descartes in Tours, beginnt
Die Kurse finden in dem Gymnasium Descartes während der Sommerferien statt. Auf Grund des großen Erfolges, wird es schnell notwendig, die Kurse professioneller zu organisieren.
1912 wird der Verein mit Namen „Französisches Bildungsinstitut Touraine“ gegründet. Herr Sourdillon wird Direktor der Schule. Die Schule wird unter die Schirmherrschaft der Universität Tours gestellt und bietet künftig neben den Sommerkursen auch ganzjährig Kurse an.
Durch den ersten Weltkrieg werden die Kurse unterbrochen und finden erst ab 1919 wieder statt.
1924 erwirbt die Stadt Tours das Hotel Torterue für das Institut de Touraine. Heute befindet sich die Schule immer noch in diesem schönen Hotel aus der Zeit des zweiten Kaiserreiches.
Zwischen den beiden Weltkriegen nimmt die Zahl der Angestellten rapide zu. Mehr als 800 Studenten nehmen jedes Jahr Ende der 30er Jahre an den Sprachkursen des Instituts teil.
Der zweite Weltkrieg zwingt die Einrichtung zu schließen.
Direkt nach dem Krieg fängt das Institut an, Studenten amerikanischer Universitäten zu empfangen. Diese Tradition spiegelt sich auch heute noch in der Zusammenarbeit mit ca. 15 amerikanischen Colleges wider.
1973 wird das Institut de Touraine unter die pädagogische Schirmherrschaft der neu gegründeten Universität von Tours gestellt.
Dank des guten Rufes der Einrichtung, steigt die Zahl der Studenten weiterhin an.
Der Verwaltungsrat der Schule beschließt 2006 ein neues Schulkonzept, das eine wichtige Erneuerung der pädagogischen Ausstattung sowie eine verstärkte internationale Präsenz vorsieht.
Die Schule wird im April 2007 offiziell vom Kultusministerium akkreditiert, das ihr die Qualitätsauszeichnung „Französisch als Fremdsprache“ verleiht.






